Sudlac will Züchter in Ländern mit noch wenig entwickelter Gewächshauskultivierung unterstützen

In der Nähe von Grenoble in den französischen Alpen befinden sich die Produktionseinrichtungen des Schattierungsmittelherstellers Sudlac. Bruno Crosnier Leconte, Geschäftsführer des französischen Tochterunternehmens, erzählt uns über seine ambitionierten Zukunftspläne, die den Schwerpunkt auf die Menschen legen.

Bevor er über seine Ideen spricht, beschreibt er den Hintergrund des Farbenherstellers für den professionellen Markt. „Das ursprüngliche Familienunternehmen wurde 1959 gegründet, an einem Ort, der vor Leben und innovativen Entwicklungen nur so vibriert: in den französischen Alpen, in der Nähe von Grenoble, einer Brutstätte für leistungsstarke Unternehmen im Bereich Technologie und Innovation, wie zum Beispiel Hewlett-Packard. Die Region bietet überdies exzellente Sportmöglichkeiten. Skifahren, Snowboarding und andere Gebirgssportarten sind sehr beliebt. Der Standort allein verleiht eine unheimliche Power“, sagt er begeistert.
Bruno übernahm das Unternehmen 2004. Er beschloss, mit innovativen Schattierungsprodukten für dessen Erneuerung zu sorgen. Und er wollte nicht nur für den französischen Markt produzieren, sondern auch exportieren. Zurzeit machen Exporte 40 % des Gesamtumsatzes aus. Die Schattierungsprodukte werden in die ganze Welt versandt: in den „Referenzmarkt“, die Niederlande; die Nachbarländer Schweiz und Italien; Nordamerika, Japan, Australien und Länder, in denen die Gewächshauskultivierung noch in den Kinderschuhen steckt.

Herausforderung

Die Zeit ist reif für eine neue Herausforderung: Aufbau auf dieser soliden Basis und Wachstum im Hinblick auf Volumen und Support. „Wir können unseren heimischen Markt problemlos versorgen. Wir liefern eine Reihe von Produkten höchster Qualität, und das zuverlässig und pünktlich, und bieten außerdem guten Service. Wir streben nach Wachstum in den bestehenden Exportmärkten und expandieren in neue, sich erst noch entwickelnde Märkte wie China, Indien und Mexiko.
Wachstumschancen sehen wir vor allem in Ländern, in denen die Gewächshauskultivierung noch am Anfang steht. Basierend auf unserer bewährten Erfahrung investieren wir zuerst in Schulungen auf lokaler Ebene, damit die Züchter unsere Produkte richtig anwenden können.
Sudlac bietet auch attraktive Schattierungslösungen für wichtige Kultivierungsgebiete wie Spanien, Süditalien und die Türkei. „Traditionell hat Sudlac umfassende Erfahrung im Bereich praktische Schattierungslösungen zu erschwinglichen Preisen. Sudlac bringt dieses Jahr die Marke Sombrero auf den Markt, ein Mittel zur vorübergehenden Schattierung in Pulver- und flüssiger Form.
Er sieht die Schattierungsmittel als ein „Tool“, das Züchter zum Schutz ihrer wertvollen Pflanzen einsetzen können. Je nach Typ lenken Schattierungsmittel das Licht ab, verhindern ein zu starkes Ansteigen der Temperatur oder streuen die Sonnenstrahlen. „Unsere Produkte bieten Schutz und geben dem Züchter eine gewisse Sicherheit. Außerdem wachsen die Pflanzen besser, oft mit höherer Produktion“, fasst er die Vorteile zusammen.
Das Unternehmen kann nur wachsen, wenn die Qualität der Schattierungsmittel gewährleistet ist. Jede einzelne Charge, die unser Tor passiert, wurde überprüft. Und wir bewahren eine Probe jeder Charge zwei Jahre lang auf. Wenn wir Probleme feststellen, kontaktieren wir die Kunden, die Produkte aus der betreffenden Charge erhalten haben.

Die Menschen sind wichtig

Die Menschen stehen im Mittelpunkt, sowohl Mitarbeiter als auch Kunden. Derzeit hat Sudlac fünfzehn Beschäftigte. Bruno sieht es als Ehre, dass Kunden bei Fragen gezielt die Personen verlangen, zu der sie eine Beziehung haben, statt einfach nur die Vertriebsabteilung, die Buchhaltung oder das Labor.
Das war ein Faktor bei der Entscheidung, ein separates Exportteam in den Niederlanden einzusetzen, das nahe am Referenzmarkt agiert und für Züchter gut erreichbar ist, an einem Ort, der für die Pflege internationaler Kontakte ideal ist. „Wir sehen die Niederlande als Gütesiegel. Wenn das Produkt in den Niederlanden erfolgreich ist, funktioniert es auch im Rest der Welt. Die Wahl fiel auf Purmerend nördlich von Amsterdam. Im Moment arbeiten drei Niederländer in der Exportabteilung. Das ist gut, denn Niederländern liegt das Know-how in Sachen Gewächhauskultivierung einfach im Blut.“